Im Amstelkwartier in Amsterdam entsteht der Wohnturm Elements. Ein siebzig Meter hohes Gebäude, das nicht nur Platz für 140 Wohnungen und Gewerbeflächen bietet, sondern auch buchstäblich Energie an die Stadt zurückgibt.

Elements wurde von Koschuch Architects in Zusammenarbeit mit Arup entworfen und von Kondor Wessels entwickelt. Der Bau wird von Van Wijnen durchgeführt. Sorba war für die Konstruktion, Montage und Installation der gesamten Fassade einschließlich der integrierten PV-Elemente verantwortlich.

Entworfen aus den Elementen

Der Turm wurde nicht „einfach so” entworfen. Sonne, Wind, Tageslicht, Energieerzeugung, Wasserauffang und Biodiversität bildeten den Ausgangspunkt. All diese Faktoren wurden in einem parametrischen 3D-Modell zusammengeführt. Das Ergebnis waren Hunderte von Varianten, aus denen schließlich die optimale Form ausgewählt wurde.

Das Ergebnis ist ein skulpturaler Turm, der auf jeder Seite anders aussieht. Die Verengung an der Basis sorgt für ein angenehmeres Windklima auf Straßenebene und mehr Qualität im öffentlichen Raum.

Von BENG zu ENG

Elements wird zum Energieversorger: von BENG zu ENG. Der Schlüssel liegt in der Fassade.

Sorba entwickelt und realisiert die Balkonränder mit integrierten PV-Modulen. Diese Module sind vollständig in die Fassade integriert und erzeugen zusammen mehr als 100 % des gebäudebezogenen Energiebedarfs. Die Position und der Neigungswinkel der Module sind so abgestimmt, dass sie das Sonnenlicht optimal einfangen. Ästhetik und Effizienz gehen bei diesem Projekt Hand in Hand. Die Fassade ist somit nicht nur eine Gebäudehülle, sondern auch eine aktive Energiequelle.

Intelligente Konstruktion, weniger CO₂

Auch konstruktiv ist das Gebäude fortschrittlich. Die hybride Holz-Stahl-Beton-Tragkonstruktion sorgt für eine erhebliche CO₂-Reduzierung von mehr als 50 % im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen.

Alle sechs Meter befindet sich ein Betonboden, dazwischen Holzfußböden. Das ermöglicht doppelt so hohe Wohnungen, darunter Lofts in großer Höhe mit flexiblen Grundrissen.

Elements zeigt, dass Nachhaltigkeit kein nachträglicher Zusatz ist, sondern der Ausgangspunkt des Entwurfs. Die integrierte PV-Fassade von Sorba macht diese Ambition sichtbar und messbar.

Materialien

Aluminium
Aluminium-Verbund (Alpolic)

Gert-Jan Nietsch

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